Etwas zu mir

Ich wurde am 4. November 1968 in Zürich geboren und habe bezüglich Wohnsitz den Kanton nie verlassen. Beruflich bin ich nach vielen Wendungen in der IT gelandet, hatte aber ursprünglich Bäcker-Konditor gelernt. Seit 2002 bin ich mit der besten Frau der Welt glücklich verheiratet.

Bei f/Heinz.4® handelt es sich um ein one-man Label. Ich fotografiere neben meinem Hauptberuf und investiere viel Zeit in diese Tätigkeit. Wenn ich nicht gerade selbst ein Shooting durchführe, dann ist Bildbearbeitung angesagt oder ich nehme an einem Workshop zur Fotografie bzw. Bildbearbeitung teil.

Ich schätze es, professionell zu arbeiten und immer das Bestmögliche aus einer Shooting-Session herauszuholen. Nicht nur gehört dazu der respektvolle Umgang mit den Models, sondern auch, auf Wünsche einzugehen und am Ende eines Shooting-Tages zur Zufriedenheit aller Beteiligten gearbeitet zu haben.

Im Zuge der Fotografie liess ich mich zum diplomierten Make-up Artisten ausbilden und besuchte einen weiteren Workshop für Hairstyling. Somit ist es mir möglich, selbst zu schminken und auch einfachere Frisuren für Shootings zu stylen.

 

Mein Weg in die Fotografie

Meine erste Kamera bekam ich als Kind mit ca. 5 Jahren. An die Marke kann ich mich nicht mehr erinnern, aber dass sie eine Art Film-Cartrige nutze, welche auch für mich einfach einzulegen war. Aufziehen, scharf stellen, abdrücken. Meine Eltern imitierend, fotografierte ich so ziemlich alles, was mir vor meine Linse kam. Dabei stellte ich keine Ansprüche an goldenen Schnitt, Bildkompositionen oder auch ansprechende Motive. Später nutzte ich die analoge Spiegelreflexkamera meiner Mutter. Verstanden hatte ich die Fotografie aber auch da noch nicht wirklich. Ich wusste wohl, wie ich die Kamera zu bedienen habe: wie stelle ich scharf, wie weiss ich, ob es auch wirklich scharf ist, wo löse ich aus. Und so weiter und so fort.

Während meiner Lehre verlagerten sich meine Interessen naturgemäss in eine andere Richtung. Obwohl ich als Bäcker-Konditor noch immer mit kreativem Arbeiten beschäftigt war, war mein Interesse an Mofas, Mädchen und Ausgang doch deutlich grösser. Dennoch lebte das Thema in meinem Unterbewusstsein weiter und wartete nur darauf, wieder in Erinnerung gerufen zu werden.

Jahre später (eigentlich waren es Jahrzehnte) meldete sich das Interesse plötzlich wieder. Hervorgerufen durch mein anderes Hobby, das Tauchen. Für meinen Urlaub auf den Malediven wollte ich die Möglichkeit haben, Fotos unter Wasser zu machen. Ein Bekannter hatte mir dafür seine Kamera mit dem passenden Unterwassergehäuse ausgeliehen. Ich sah schon die Bilder in Magazinqualität vor meinem geistigen Auge. Bunte Fische in noch farbenprächtigeren Korallen schwimmend auf eine digitale Speicherkarte gebannt. Die Realität sah dann jedoch deutlich anders aus. Das war für mich die Zündung, um sich endlich mit dem Thema richtig und tiefgehend zu beschäftigen.
Mit der Olympus E-510 kaufte ich mir meine erste Spiegelreflexkamera. Später kam dann auch noch ein Unterwassergehäuse und Unterwasserblitze der Marke Ikelite hinzu. Die Ausrüstung hatte mich ein halbes Vermögen gekostet. Meine einzige Hoffnung bestand darin, dass sich mein Interesse nicht als Strohfeuer herausstellte.

Nebst der Unterwasserfotografie bekam ich auch die Gelegenheit, mit einer Bekannten Portraits zu machen. Landschafts- und Architekturbilder waren für mich nicht interessant genug.

Nach dem Studium diverser Fotografielektüren im Internet oder als Bücher, begann ich das Thema Fotografie immer besser zu verstehen. Ich verstand den Zusammenhang zwischen Blende, Belichtungszeit, ISO, Schärfentiefe, Brennweite und so weiter. Gute Bilder zeichnen sich aber nicht nur durch die richtige Verwendung der Technik aus. Aus diesem Grund besuchte ich noch einige Workshops mit dem Thema 'Peoplefotografie'. Ab da war ich mir sicher, dass es kein Strohfeuer war. Über die Zeit erstand ich mir auch weitere Kameras und passende Objektive.

In der Zwischenzeit führte ich schon über hundert Shootings mit Models durch und darf ein Studio mein eigen nennen. Die Ausrüstung hat sich weiter ausgebaut und nebst dem technischen Verständnis kann ich mich jetzt auch mit meiner Kreativität in ein Shooting einbringen. Das durchwegs positive Feedback bestärkt mich in meiner Arbeit und treibt mich an, weitere kreative Ideen fotografisch umzusetzen.

Mit der Fotografie verbinde ich nicht nur die kreative Arbeit und das Einfangen eines Momentes, sondern auch die Freude der Menschen, welche sich von mir fotografieren lassen und dann die Ergebnisse erhalten.